Historie der Gemeinde Perkam

Die Gemeinde besteht aus den Orten Perkam, Pilling, Pilling-Siedlung, Radldorf und dem Weiler Bernloh. 
In der Gemeinde Perkam leben ca. 1.500 Einwohner. 
Perkam liegt, von Straubing kommend, am Eingang zum Labertal. Dort steht auch die herrliche barocke Pfarrkirche "Maria Himmelfahrt" im ältesten Ortsteil Perkams, Thalkirchen. Bereits 863/864 wird dort urkundlich eine Kirche erwähnt. Perkam ist ein Pfarrdorf mit einem alten, sehr schön renovierten Pfarrhof. Die Pfarrgemeinde geht über die Grenzen der politischen Gemeinde hinaus. Sie umfasst neben den bereits genannten Orten noch die Orte Oberharthausen, Pönning mit dem Weiler Antenring (Wallfahrtskirche), Frauenhofen und Hirschling. Die Pfarrei Perkam betreut insgesamt 6 Kirchen. 
Unmittelbar neben der Pfarrkirche befindet sich die gemeindeeigene Grundschule in der derzeit 4 Grundschulklassen beschult werden. Die Grundschule wurde 1986/87 nach modernen Gesichtspunkten, aber unter Beachtung des ursprünglichen Aussehens renoviert . Die Schule steht auf historischem Boden, dort soll eine frühmittelalterliche Turmburg gestanden haben. 
Die Gemeinde Perkam ist der Hauptschule Geiselhöring zugeordnet.
In dem 2000/2001 neu gebauten  Kindergarten St. Martin in Pilling-Siedlung können bis zu 2 Gruppen mit 50 Kindern betreut werden.
Die Gemeinde Perkam liegt an zwei Bahnlinien (Straubing-Neufahrn und Regensburg-Passau), mit dem Bahnhof Radldorf als Knotenpunkt beider Linien und dem Haltepunkt Perkam.
Auf wirtschaftlichem Sektor sind in der Gemeinde Einzelhandelsgeschäfte, Handwerksbetriebe, Gastwirtschaften, ein großes Lagerhaus in Perkam, Banken in Perkam und Radldorf  und vor allem zwei größere mittelständische Maschinenbaubetriebe vorhanden. 
Auch das sportliche und gesellschaftliche Leben in der Gemeinde kommt durch die vielen Vereine nicht zu kurz.
Für die Ansiedlung von Betrieben sind Gewerbeflächen vorhanden. 
Wohnbaugebiete werden ständig ausgewiesen (Info: Tel. 09429/9401-24)
Zum 1.1.2005 wurde im Gewerbegebiet Pilling ein neues in Betrieb genommen. In diesem Gebäude ist die Gemeindefeuerwehr (die Feuerwehren Perkam und Pilling wurden zusammen gelegt) ein Schießstand und ein Mehrzweckraum (Jugendheim/Landfrauen/etc) untergebracht.
Die Gemeinde Perkam ist Mitgliedsgemeinde der Verwaltungsgemeinschaft Rain.

Wappenbeschreibung

„Durch einen erhöhten silbernen Wellenbalken, geteilt von Blau und Rot: unten über silbernem Dreiberg nebeneinander die silberne Krümme eines Abtstabes und ein silberner Kelch“.

Der Inhalt des Hoheitszeichens ist wie folgt begründet: Das Gemeindegebiet von Perkham gehörte seit dem Mittelalter zum Herzogtum Bayern (Landgericht Straubing). Als Grundbesitzer werden das Hochstift Regensburg, das Kloster. St. Emmeram und die Kartause Prüll genannt. Abtstab und Kelch im neuen Gemeindwappen verweisen auf diese ehemaligen geistlichen Grundherren (der Kelch stammt aus dem Wappen der Kartause Prüll). Die Tingierung Silber und Rot bzw. Silber und Blau verweist auf das Fürstbistum Regensburg bzw. auf die Landesherrschaft der Wittelsbacher. Der Dreiberg steht als „redendes“ Symbol für den Ortsnamen (Bergheim), der Wellenbalken symbolisiert die Kleine Laber.

Hinweis

Das Wappen der Gemeinde ist geschützt und darf nur nach Rücksprache der Gemeinde verwendet werden. Eine entsprechende Datei zur Verwendung erhalten Sie sodann.